Mein Jahresrückblick 2021: Einfach mal machen! Ich schaff‘ das… oder?

Was für ein wunderbares und gleichzeitig aufregendes und auch anstrengendes Jahr! Ein Jahr, in dem es so viel Veränderung und Neues für mich gab. Die zentralen Themen meines Jahresrückblicks 2021: Familie und Business. Und dann noch beides unter einen Hut bekommen. Die erste Hälfte des Jahres stand unter dem Stern als Familie zusammenzufinden, nachdem unsere süße Tochter zur Welt kam. In der zweiten Jahreshälfte lag mein Fokus wieder mehr darauf, mehr Zeit in mich und meine Selbstständigkeit zu stecken. Ich habe richtig viel Neues erschaffen! Und am Ende des Jahres folgte mein erster großer Launch. Spannend! Ich habe mir meinen eigenen Rat dieses Jahr mehr als einmal zu Herzen genommen: Einfach mal machen – könnte ja gut werden. Und trotz meiner Zweifel habe ich viel umgesetzt!

Mein Rückblick auf meine eigenen Ziele für 2021

Ganz ehrlich? Für 2021 habe ich mir keine Ziele gesetzt. Anfang des Jahres war ich hochschwanger. Ich habe mich aus diesem ganzen Zielsetzungs-Trara rausgehalten und mich nur auf mich und meinen riesigen Bauch konzentriert. Und meine Rückenschmerzen. Und meine schlaflosen Nächte. Du weißt Bescheid…

Dennoch gibt es das ein oder andere, was auf meiner nice-to-have Liste stand:

  • Geburt im Geburtshaus / ohne Komplikationen – öhm, naja lief nicht so wie erwartet. Aber so ist das halt mit der Geburt, man kann NICHTS daran planen. Aber immerhin ist es wie gewünscht kein Valentinstagskind geworden.
  • Aus unserer Stadtwohnung, in eine größere, jedoch erschwingliche Wohnung mit mehr Grün drumrum – check.
  • Mit einem neuen Freebie + Newsletter meine E-Mail-Liste aufbauen – läuft.

Mein Jahresrückblick 2021

Ein neues Familienmitglied – Das Mobilé neu in Balance bringen

Die Geburt meiner Tochter war für mich einer der emotionalsten Momente im Jahr 2021. Doch auch die Zeit danach hatte es in sich. Mitte Februar erblickte das kleine Wunder das Licht der Welt und stellte unser Leben ordentlich auf den Kopf! Ich erinnere mich an einen Moment, ein paar Tage nach der Geburt. Ich liege zuhause in meinem Bett und habe Schmerzen, ich fühle mich total k.o., ausgelaugt von der Geburt. So gern würde ich einfach entspannen. Meine Lieblingssoap sehen. Abschalten. Doch neben mir liegt ein kleines Menschlein. Es weint und schreit. Es strampelt. Es braucht mich. Ich kann mich nicht wie gewohnt um mich selbst kümmern. Ich muss mich um sie kümmern. Mir wird es in diesem Moment bewusst: Jetzt wird alles anders. Ich bin nicht mehr nur für mich selbst verantwortlich.

Es war schon verrückt. Jahrelang sind mein Mann und ich Zweiergespann. Wir verbringen viel gemeinsame Zeit, sind ein tolles Team. Er ist für mich da und ich für ihn. Und plötzlich ist da noch jemand. Unsere Tochter – ein kleines Bedürfnisbündel, das ganz viel Liebe und Zuwendung braucht. Wir müssen immer raten, was es hat. Bauchschmerzen, Hunger, Aufmerksamkeit? Wir müssen uns um sie kümmern – sie kann es ja noch nicht alleine. Und plötzlich bin ich nicht mehr die Nummer 1 für meinen Mann – und er nicht mehr meine.

Meine Hebamme sagte so treffend: „Du kannst Dir das wie ein Mobilé vorstellen. Bisher hingen zwei Figuren daran und es war perfekt ausbalanciert. Jetzt kommt eine weitere Figur dazu – und alles kommt aus dem Gleichgewicht. Es ist nun eure Aufgabe – und es wird eine Weile dauern – dieses Mobilé wieder neu in Balance zu bringen“. Ich finde, genau das trifft es. Anfangs haben wir noch versucht, alle Dinge so zu machen wie früher – und waren dann frustriert, wenn es nicht so klappte, wie wir uns das vorgestellt hatten. Der Spaziergang, für den wir extra alles eingepackt hatten und extra ins Grüne gefahren waren – doch unsere Tochter hatte keine Lust. Nach 10 Minuten war er vorbei. Die Fernsehabende, die aufgrund von Geschrei nicht mehr stattfinden konnten, die vielen vielen Stunden, die ich auf dem Sofa oder im Bett blockiert war, weil die kleine Maus nur auf Mama schlafen wollte, mein heiliger Schlaf (Ausschlafen, was ist das?!) …

Und doch, Tag für Tag, Woche für Woche machten wir Fortschritte. Wir lernten unsere Tochter kennen und sie entwickelte sich wie im Zeitraffer weiter. Lächeln, Brabbeln, Drehen, Sitzen, Essen, Krabbeln… es ist so schön, sie dabei zu beobachten. Jeden Tag aufs Neue zu staunen, wie schnell sie einfach eine Große wird. Bald läuft sie schon! Wir drei haben uns mittlerweile richtig gut eingegroovt und die kleine Große ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Es ist unsere neue „Normalität“. Aus uns wurde ein Dreiergespann – ein Rudel, wie wir immer sagen.

Frisch gebackene Mama
Der erste kleine Ausflug

Persönlichkeitsentwicklung next Level!

Ich bin ja ein großer Fan von persönlicher Weiterentwicklung. Ich liebe es, mich zu reflektieren, mich weiterzuentwickeln,  Neues zu lernen. Ich dachte ja anfangs nach der Geburt unserer Tochter: „Na toll, jetzt habe ich keine Zeit mehr für Persönlichkeitsentwicklung. Keine Zeit für meine Morgeneroutine, keine Zeit für Meditation, keine Zeit für Seminare…“

Was mir jedoch schnell bewusst wurde: Mama-sein ist Persönlichkeitsentwicklung next Level!! Ab sofort durfte ich in der Praxis beweisen, was ich in den vergangenen Jahren gelernt habe und zusätzlich noch einige Eigenschaften trainieren. Geduld zum Beispiel oder meine Emotionen im Zaum zu halten. Wenn alles um Dich herum easy ist, ist es einfach, in Deiner Mitte zu sein und entspannt zu reagieren. Was aber, wenn das Baby, das Du so sehr liebst, schreit und weint und einfach nicht aufhört und du nicht weißt wieso? Was, wenn es einfach nicht essen möchte? Was, wenn Du verabredet bist und das Baby nicht so will wie Du!? Und das ganze dann noch unter erschwerten Bedingungen: Mit Schlafentzug! Puh! Da können schon auch mal die Gäule mit einem durchgehen. Mein Mann durfte da ein paar Mal einstecken.

Ich bin in diesem Jahr häufig an meine Grenzen gekommen. Es ist das eine, in einem Seminar zu lernen, wie man mit seinen Emotionen umgeht – jedoch eine ganz andere, wenn Du dann in einer kleinen Extremsituation wirklich danach handeln möchtest. Unsere Konditionierungen sind dann einfach viel stärker ausgeprägt, als unser Geist. Ich habe geweint, geflucht, geschrien UND Türen geknallt. Habe so viel Liebe, Freude, Sorge und Verzweiflung durchlebt. Habe so viel Geduld und Durchhaltevermögen aufbringen müssen. Das Leben mit Baby ist eine Achterbahnfahrt. Sich in die neue Rolle als Mutter einzufinden ist eine Herausforderung. Ich möchte jedoch keinen einzigen Moment missen.

Ich habe mich also auch dieses Jahr persönlich weiterentwickeln dürfen. Nur anders als gedacht. Ich fühle mich gestärkt, bin geduldiger, ausdauernder, flexibler und auch toleranter geworden. Habe gelernt, meine Bedürfnisse zurückzunehmen, aber dennoch gut für mich zu sorgen. Meine Tochter war die allerbeste Lehrerin! Ich bin gespannt auf alle weiteren Lektionen, die sie mich noch lehren wird.

Unverhofft kommt oft: Wie ich Buchautorin wurde

Dass ich 2021 meinen ersten Buchbeitrag veröffentliche kam sehr unerwartet. Ich hatte zwar schon länger damit geliebäugelt ein Buch oder einen Artikel für eine Zeitschrift zu schreiben. Ich liebe es, zu schreiben, meine Gedanken und mein Wissen zu teilen. Wenn ich Beiträge für meinen Blog oder für Instagram schreibe, gehe ich darin vollkommen auf. Die Zeit fliegt dann einfach nur so dahin. Doch wie sollte ich da anfangen? Wie immer, wenn uns die ersten Schritte fehlen ist es unwahrscheinlich, dass wir beginnen.

Ohne damit gerechnet zu haben wurde ich noch im Jahr 2020 dann jedoch von Dr. Martin Emrich angefragt, ob ich mit ihm gemeinsam einen Buchbeitrag zum Thema „Resilienz / Coaching in Krisenzeiten“ schreiben möchte. Ich hatte vor kurzem meine Trainerausbildung bei ihm absolviert und er wusste um meine Kenntnisse und Qualitäten als Coach. Zunächst war ich jedoch sehr unentschlossen und habe um eine Bedenkzeit gebeten. Ich war gerade im 4. Monat schwanger und war mir nicht sicher, ob das Schreiben eines Buchbeitrags nicht eine unnötige Belastung für mich sein würde.

Auf der anderen Seite stand allerdings: Ein Buchbeitrag schreiben! Ich liebe es einfach, neue Dinge auszuprobieren. Und ich liebe es Texte schreiben, die andere inspirieren und ihnen helfen, etwas zum Positiven zu verändern. Ich hatte wenige Monate zuvor eine Fortbildung „Lösungsorientieres Krisencoaching“ bei der Coachingbande Akademie absolviert und hatte schon viele Ideen darüber, was ich einbringen konnte. Also entschloss ich mich dazu, zuzusagen. Mein Wunsch, Neues zu erschaffen und mich auszuprobieren hatte gesiegt.

Ich war natürlich erstmal super aufgeregt. Ich würde einen Beitrag für einen Buch schreiben! So ein echtes Buch, das dann auch veröffentlicht wird und das sich jeder kaufen kann. Meine erste Publikation würde bald erscheinen. Waaaah! Martin hat mir sehr viel Freiheit darin gegeben, was das genaue Thema und der Inhalt des Beitrags sein sollte, unterstütze mich wo ich es brauchte sehr tatkräftig und gab mir wertvolle Impulse und Verbesserungsvorschläge. Anfang Oktober 2020 stand der Beitrag bereits. Ich muss sagen, die größte Herausforderung bestand darin, mich kurz zu fassen. Natürlich hatten wir ein Limit an Zeichen, die wir schreiben durften. 5 Seiten. Ich habe immer so viele Ideen und möchte einfach alles Hilfreiche teilen, das ich weiß. Gleichzeitig jedoch auch der Gedanke: Wen interessiert das eigentlich, was ich da schreibe? Ob das wirklich jemandem hilft?

Nach ein paar Korrekturschleifen und viel Warten wurde das Buch mit unserem Beitrag „Neue Krise, neue Chance – Mit Ihren Ressourcen gerüstet für schwierige Zeiten“ dann endlich im Februar 2021 veröffentlicht. Im Juni 2021 durfte ich mein kostenloses Exemplar des Buches in den Händen halten. Was für ein Gefühl! Ich bin unglaublich stolz auf das Werk. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass das nicht meine letzte Publikation gewesen ist. Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht und ich habe sehr viel schönes Feedback bekommen.

Bist Du jetzt neugierig geworden? Unseren Beitrag kannst Du Dir hier als PDF herunterladen.

Ein Blick ins Buch – das bin ja ich!
Stolz wie Oskar!

Wie eine Pause und meine Träume (im wahrsten Sinne des Wortes) mein Business pushten

Vielleicht hältst Du mich für ein bisschen verrückt, wenn ich Dir diese Geschichte erzähle. Für mich hat sie jedoch viel verändert dieses Jahr, deshalb möchte ich sie hier teilen: Vor meiner Schwangerschaft lief es mit meiner Selbstständigkeit etwas schleppend. Die Luft war einfach raus. Ich hatte zwar einige To-Dos, doch irgendwie kam ich nicht ins Handeln. Vielleicht war es auch Corona. Ich arbeitete viel, jedoch wenig produktiv. Ich drehte mich immer wieder im Kreis. Hatte Ideen. Setzte sie nicht um. Mir fehlte die Inspiration und die Muse für Instagram und Blogbeiträge. Das und natürlich meine fortschreitende Schwangerschaft, sorgten dafür, dass ich an meinen freien Tagen immer weniger für meine Selbstständigkeit tat. Und eines Tages im Sommer 2020 beschloss: So, ab jetzt ist Pause! Ich fokussiere mich jetzt auf mich und meine Schwangerschaft. Ich lass mein Business jetzt links liegen. Ich habe genug mit mir und dem Kind zu tun. Ich fokussiere mich auf EINE Sache und auf diese richtig. Gesagt, getan. Ich habe mir eine Pause genommen. Ich gab mir die Zeit und ich war der Meinung: Irgendwann, wenn der Zeitpunkt passt, werde ich schon wieder anfangen.

Die Zeit verging. Unsere Tochter war da und ich war sehr ausgelastet und genoss die Zeit mit mir. Immer öfter tauchte der Gedanke jedoch auf, dass ich ja mal wieder etwas für meine Selbstständigkeit machen könnte. Auch wenn ich in der Elternzeit mit dem Bezug von Elterngeld kein Einkommen machen wollte, gab es doch genug, was ich machen konnte. Jedoch verwarf ich den Gedanken immer wieder. Dann, im Juni 2021 habe ich dann diese Podcastfolge von Happy. Holy. Confident. „Wie Du Selbstsabotage erkennen und auflösen kannst“ gehört – die hat alles verändert! Darin beschreibt Laura Seiler, wie ihr durch eine Deutung eines Traumes, den sie hatte bewusst wurde, dass sie sich gerade selbst sabotiert. Sie erzählt darüber, wie die Figuren, die in unseren Träumen vorkommen, alles Anteile von uns sind, die uns etwas sagen wollen.

Zufällig hatte ich in der Nacht vorher einen häufig wiederkehrenden Traum gehabt an dem ich mein neu angeeignetes Wissen direkt testen wollte. Ich hatte geträumt, dass ich im Schulalter war und einen Lehrer hatte, der mich im Schwimmen fördern wollte, weil er meinte, ich hätte Potenzial. Er fragte mich, ob ich am nächsten Morgen Zeit hätte ins Schwimmbad zu kommen um zu trainieren. Ich antwortete darauf, dass das nicht möglich sei, weil ich noch so viel zu tun habe. Dann hat er gemeint: Kein Problem, dann gern heute Abend, so gegen 18 Uhr!“ – Dann habe ich überlegt und meinte: Naja, ok, ich muss noch viel machen. Aber 18 Uhr sollte passen. Also habe ich dann im Traum vieles erledigt, war einkaufen, habe mich um meine Tochter gekümmert. Als ich das nächste Mal auf die Uhr geschaut habe, war es dann 20:30 Uhr! Und ich dachte: Oh nein, sche**! Jetzt habe ich den Termin zum Schwimmen verpasst. Am nächsten Morgen auf dem Weg zur Schule (wir sind immernoch IM Traum). habe ich dann dem Lehrer eine SMS verfasst, dass es mir natürlich leid tut. Dass es sonst nicht meine Art ist. Normalerweise würde meine Mama auf das Baby aufpassen und ich habe den zeitlichen Aufwand total unterschätzt! In der Schule angekommen, wurde ich dann von einer Klausur über ganz viele verschiedene Themen überrascht.

Klingt erst einmal wie ein ganz normaler Traum. Das war tatsächlich ein Traum, den ich öfters habe. Schwimmen und Schule spiele häufig eine Rolle in meinen Träumen. Also fing ich an zu recherchieren und fand heraus, dass die Schule in Träumen für das Leben steht und das versauen von Klausuren steht für das Thema Selbstkritik, dafür dass man etwas leisten soll, was man sich aber nicht zutraut. Ok. Was bedeutet Schwimmen in der Traumdeutung? Schwimmen in klarem Wasser bedeutet Glück und Erfolg.

Daraus habe ich mir zusammengepuzzelt, dass es einen Anteil in mir gibt, der mich fördern möchte und meint, dass ich Glück und Erfolg verdiene, aber ich habe immer andere Sachen gemacht und die dann vorgeschoben, wieso mir das nicht möglich ist. Schwangerschaft und Baby in meinem Fall. Und dann noch der Teil mit der Selbstkritik und der Leistung, die ich so nicht bringen konnte, wie ich will…. bei mir hat sich in diesem Moment alles zusammengeführt. Ich erinnerte mich daran, wie ich am Tag vorher darüber nachgedacht hatte, die Elternzeit zu nutzen um meinen Newsletter aufzubauen und Schwung in mein Business zu bekommen. Der Traum konnte kein Zufall gewesen sein. Ich weiß das übrigens noch so genau, weil ich meine besten Freundin eine Sprachnachricht gesendet habe, in der ich ihr das alles beschrieben habe. 6:43 Minuten lang.

Für mich war bei weiterem Nachdenken alles schlüssig. Natürlich klingt das für Außenstehende total an den Haaren herbeigezogen. Natürlich kann Wasser in der Traumdeutung verschiedene Bedeutungen haben. Doch als Coach vertrete ich die Haltung, dass alles die Bedeutung hat, die DU ihm gibst. Durch meine Erfahrungen und meine „Brille“ war genau das, was ich in meinen Traum hineininterpretierte, der Schlüssel! Call me crazy, doch an diesem Tag habe ich beschlossen, wieder an meiner Selbstständigkeit zu arbeiten und meinen Plan zu verfolgen. Ich kann Dir sagen: Es läuft derzeit besser denn je. Die Pause und der Ruf zurück zum Business taten mir richtig gut. Ein Zahnrad greift in das nächste. Wo ich früher nicht wusste, was mit meiner Zeit anzufangen, häufen sich jetzt meine Ideen, meine Umsetzungskraft, mein Willen und meine Aufgaben. Ich bin im Flow und ich komme endlich richtig ins Handeln.

„Selbst-bewusstsein stärken in 7 Schritten“: Mein Geschenk an Dich

Ich kann gar nicht genau sagen, wann ich die Idee für mein neues Freebie hatte. Jedoch war es wieder einer dieser Blitze im Kopf, über die ich später noch mehr schreiben werde. Nach meinem Business-Neustart habe ich mir nochmal meine Positionierung genauer angeschaut. „Ich unterstütze Dich dabei, deine berufliche Erfüllung zu finden“ Ich bin einen Schritt zurück gegangen und habe mich gefragt: Wie möchte ich das tun? Wie habe ich meine berufliche Erfüllung gefunden?

Nach und nach fand ich die Antwort auf beide Fragen: Durch Selbstreflexion und Selbst-bewusstein. Und zwar Selbst-bewusstsein im Sinne von: Ich bin mir meiner Selbst bewusst! Ich weiß, was ich gut kann, was mir wichtig ist, was ich mir alles zutrauen kann. Schnell wurde klar, was ich mit meinem Freebie erreichen will: Dich dabei unterstützen, Dein Selbstbewusstsein zu stärken. Dafür habe ich aus meiner eigenen Erfahrung 7 Übungen entwickelt – jeweils für Einsteiger und Fortgeschrittene – die Dich Dir Selbst näher bringen. Anfangs wusste ich nicht, ob ich ein Workbook daraus machen sollte oder eine E-Mail Challenge. Ich habe mich für das Workbook entschieden. Damit kannst Du ganz in Deinem Tempo die Übungen machen, reflektieren und Dich weiterentwickeln. Es war das erste Projekt nach meiner Auszeit. Ich habe mir jeden Abend Zeit abgezwackt, das Workbook zu schreiben. Es machte mir richtig Freude. In dieser Zeit hat unsere Tochter bei meinem Mann in der Trage geschlafen. Nach gerade mal einem Monat war das Workbook fertig. Es steckt so viel Wissen, Erfahrung und Liebe darin und es macht mich sehr glücklich, es jedem, der möchte, kostenlos zur Verfügung zu stellen. Hier bekommst Du es!

Ein Posting zu meinem Freebie auf Instagram

Über meinen Schatten gesprungen – Mein Newsletter geht an der Start

Sind Sie sicher, dass Sie die Newsletter #1 Kampagne jetzt an 45 Kontakte senden wollen?“ – Ich starre auf meinen Laptopbildschirm. In meinem Bauch kribbelt es. Ich kann mich noch an einige To-Do-Listen der vergangenen Jahre erinnern auf denen „Newletter“ drauf stand. Tatsächlich haben sich schon im Jahr 2019 die ersten Abonnenten für meinen Newsletter eingetragen – aber bis dato noch nie einen bekommen. Wie oft habe ich schon gesagt: Ich möchte unbedingt einen Newsletter starten – und habe es nie getan?

Warum?

Ich wusste nicht, wo ich anfangen sollte. Ein Newsletter, der muss natürlich viel Mehrwert bieten, er muss die Abonnenten fesseln, bloß nicht nerven, er muss dafür sorgen, dass sie mich besser kennenlernen und natürlich meine Dienstleistung kaufen wollen. Am besten wöchentlich, da muss richtig viel dahinter Arbeit dahinterstecken … so sah es in meinem Kopf aus. Es ging nicht mal um die technischen Themen, daran bin ich gut. Aber das Konzept? Der Inhalt? Es war ein riesengroßes Projekt, das immer nur auf meinen To-Do Listen blieb. Und mit vielen Fragezeichen in meinem Kopf. Nachdem ich mein Freebie hatte, war ein Newsletter für meine Abonnenten der nächste sinnvolle Schritt. Ich fasste Was soll schon passieren? Meine größte Befürchtung war tatsächlich: Niemand interessiert es, niemand meldet sich an. Doch ich fasste mir ein Herz und ging auch dieses Projekt an.

Mittlerweile bekommen meine Abonnenten jeden 3. Sonntag im Monat einen Newsletter von mir. Mit persönlichen Geschichten und Learnings, die besten Deals für meine Angebote, alle Neuigkeiten von mir zuerst. Übrigens: Um was es in meinem ersten Newsletter ging? Darum, was für einen innere Blockade ich hatte, meinen ersten Newsletter zu schreiben. Über die Inneren Antreiber, die mich davon abgehalten haben und wie auch meine Abonnenten ihre zähmen können. Mein Newsletter ist jetzt in der Welt und darf sich weiterentwickeln und ich mich mit ihm.

Mein erster Newsletter

Von der Großstadt ins Dorf

Ich erinnere mich noch ganz genau an die Situation: Es war ein sehr warmer Sommertag. Die Sonne strahlte fröhlich vom Himmel. Mein Mann und ich standen gemeinsam im Schatten hinter der Garage, im Garten des Hauses, in dem wir gerade eine Wohnung besichtigt hatten. Mein Herz klopfte. Meine Gedanken rasten. Ich sah meinen Mann an und erkannte, dass auch er – mein Fels in der Brandung – am straucheln war. Was sollten wir tun?

Ein Ziel, das schon lange auf meinem Plan stand: Raus aus der Stadt! Wir hatten vorher direkt in Stuttgart gewohnt. In der Parallelstraße der großen Einkaufsstraße unseres Stadtviertels. Drogerien, Supermärkte, Biomärkte, Ärzte … alles in wenigen Minuten zu erreichen. Auch die U-Bahn-Station und der Busbahnhof waren nur wenige 100 Meter entfernt. Die gute Infrastruktur war – neben der gut geschnittenen 3-Zimmerwohnung – war einer der Hauptgründe gewesen, warum wir vor 4 Jahren gemeinsam in die Wohnung gezogen waren. Aber genau diese zeigten immer mehr ihre Kehrseiten. Lärm: von hunderten Autos mit Leuten, die einkaufen wollten, von betrunkenen Jugendlichen auf dem Weg von der Bahn nach Hause, von Baustellen… bei offenem Fenster fernsehen oder schlafen oder gemütlich auf dem Balkon sitzen war quasi unmöglich. Dann war da natürlich noch der weite Weg, bis ich irgendwo war, wo es nur annährend grün war. Und als unsere kleine Tochter dann da war, waren einfach nicht mehr genug Zimmer da. Es war doch etwas unglücklich in unserem Büro zu wickeln – in dem mein Mann immer im Home Office arbeitete. Wir wollten also da weg.

Im Frühsommer 2021, als uns diese Tatsachen nach Aufhebung der Corona Beschränkungen mal wieder vor Augen geführt worden war, machten wir uns mal wieder ernsthafter auf die Suche nach einer neuen Wohnung. Es gab nur wenige klare Kriterien für die Suche: Sie sollte mindestens 4-Zimmer haben, über 90 m², nicht weit weg, mehr Grün drumrum haben und nicht mehr kosten als unsere 3-Zimmer-Stadtwohnung. Die Wochen vergingen, wir lasen Anzeige um Anzeige. Lachten über die lächerlich hohen Mieten. Besichtigten diverse Wohnungen, keine begeisterte uns. Wir weiteten unseren Suchkreis immer weiter aus.

Eines schönen Wochenendes im Sommer lag ich Freitagabend im Bett, als ich von meinem Mann eine Nachricht bekam. Er war für ein paar Tage in seine Heimat gefahren. Es war ein Link zu einer Immobilienausschreibung „Gepflegte sonnige 4,5-Zimmer-Wohnung mit Balkon“ – „Sieht gut aus. Schreibst Du die mal an bitte?“ Auch mir gefiel die Wohnung UND sie lag im Budget. Klar wollte ich die anschreiben. Aber dann die enttäuschende Meldung auf meinem Handy: Der Vermieter hatte die Kontaktaufnahme auf Plus-Interessenten eingeschränkt.

Als ich dann am Samstag zufällig den Browser an meinem Handy öffnete, lachte mich die Wohnung wieder an. Das war aber auch ärgerlich. Vielleicht gab es eine andere Möglichkeit, den Vermieter zu kontaktieren? Ich klickte nochmals auf dem Button „Vermieter anschreiben“ und siehe da: es funktionierte plötzlich!

Danach ging alles ganz schnell: Am Sonntag rief uns der Vermieter an, ob wir die Wohnung noch am selben Tag besichtigen wollten. Wir packten unsere Tochter ein und fuhren in ein verschlafenes Örtchen hinter Ludwigsburg. Die Wohnung war von den aktuellen Mietern extrem vollgestellt, aber vom ersten Eindruck gefiel sie uns sehr gut. Ehe wir uns versahen, saßen wir im Wohnzimmer des Vermieters, einem freundlichen 91 jährigen Herrn, der uns uns prompt einen Mietvertrag in die Hand drückte. „Wie siehts aus? Am liebsten heute noch!“ Uff… das ging ja schnell. Wir wussten nicht so ganz, wie uns geschah, doch geistesgegenwärtig sagte ich: „Die Wohnung ist wirklich toll, aber wir möchten noch einmal drüber schlafen.“ Gesagt, getan. Nach einer schlaflosen Nacht dann Ernüchterung. „Die Wohnung ist in einem Dorf. Da gibt es nichts. Kein Arzt, keine Apotheke, nur einen kleinen Tante Emma laden. Es gibt keine gute Bahnanbindung. Zum Einkaufen müssen wir dann immer fahren. Die Wohnung ist echt schön, aber ich weiß gar nicht genau, ob ich mir vorstellen kann, dort zu wohnen.“

Am nächsten Tag fuhren wir nochmals zur Wohnung, um sie uns ein zweites Mal anzuschauen. Dieses Mal mit Metermaß und OHNE unsere Tochter. Wir wollten in Ruhe nochmal ausloten, ob wir uns vorstellen konnten, dort zu wohnen.

Wie Du Dir denken kannst: Wir haben die Wohnung genommen. Wir haben die Alternativen abgewogen: Weiterhin in der lauten Stadt wohnen oder in das Abenteuer „Dorfleben“ stürzen? Die Entscheidung war goldrichtig. Ich mag das Leben hier. Es ist alles ruhiger, persönlicher, entspannter. Was zwar etwas weniger entspannt war, war das große Umzug mit Baby!! Das ist aber nochmal eine ganz andere Geschichte. Aber nachdem der überstanden war, haben wir uns sehr schnell hier eingelebt.

Das Haus von außen
Meine Insta-Story

Mein Workshop „Goodbye 2021 – Welcome 2022“ hinter den Kulissen

Die Idee sowie das Konzept für meinen Workshop entstand komplett in einer Nacht im Oktober, in der ich nicht schlafen konnte. Die Tage zuvor hatte ich mich mit meiner lieben Freundin Yvonne (sie ist Personal Trainerin / Holistic Coach) ausgetauscht, die einige Tage zuvor eine Art Erlebniswanderung veranstaltet hatte. Ich hatte gedacht: „Sie macht es richtig. Das ist es doch, worum es geht. Nicht das Posten auf Instagram oder das Blogschreiben, sondern Produkte entwerfen und an den Mann bzw. an die Frau bringen.“ Da lag ich also im Bett. Alles war dunkel. Ich hörte das gleichmäßige Atmen meiner Tochter und das leise Schnarchen meines Mannes. In meinem Kopf ratterte es. Nach und nach kamen die Gedanken in meinen Kopf geschossen. Ich möchte auch einen Workshop machen. Womit kann ich helfen? Was kann ich vermitteln?

Erst stand die Idee des Workshops, dann kamen die einzelnen Übungen… ich notierte mir alles in meinem Handy. Ich war so aufgeregt und es kribbelte in meinem Bauch. Genau so soll es sich anfühlen! Kein Grübeln, keine Zweifel. Alles setzte sich wie selbstverständlich in meinem Kopf zusammen. Bald hatte ich den Workshop zusammen „Goodbye 2021 – Hello 2022“. Ein kleiner, aber feiner Workshop, in dem wir das Jahr 2021 positiv abschließen, eine 3 Jahres Vision entwerfen, Ziele für 2022 setzen und uns gegenseitig dafür empowern. YES! Irgendwann, weit nach Mitternacht, schlief ich dann zufrieden ein.

Am nächsten Tag erwachte ich mit einer großen Freude im Bauch. Ich wollte diesen Workshop unbedingt in die Tat umsetzen! Ich war und bin nach wie vor vollkommen davon überzeugt. In den kommenden Wochen suchte ich einen Raum für meinen Workshop. Etwas Gemütliches sollte es sein. Das gestaltete sich schwieriger als gedacht, denn hier im Dorf war die Auswahl nicht so groß. Durch einen wunderbaren, zufälligen Kontakt wurde ich jedoch schnell fündig. Ich fand einen Raum mit heimeliger Atmosphäre, perfekt für einen gemütlichen Austausch in kleiner Runde. Als nächstes gestaltete ich Aushänge und Flyer. Und dann musste ich auch noch einen Preis für den Workshop festlegen. Spannend! Was ist angemessen für meine Dienstleistung? Was sind die Menschen bereit zu zahlen?

Doch der aufregendste Schritt folgte noch: Ich muss damit raus! Ich muss mich sichtbar damit machen. Flyer, Aushänge und Posts in Facebook-Gruppen, das Angebot auf meine Website packen. Die Überwindung war jedoch kleiner als ich erwartet hatte. Wie auch damals beim Newsletter war meine größte Befürchtung: Niemand meldet sich an. Doch meine spontane Antwort darauf war: Dann findet der Workshop eben nicht statt. Easy. Die erste Anmeldung kam dann nach einigen Wochen Ungewissheit am 5. Dezember rein, von einer Bekannten. In den kommenden Tagen folgten noch mehr! Mittlerweile sind 4 Anmeldungen da. Der Workshop wird wirklich stattfinden! Jetzt ist ein neuer Zweifel präsent: Was, wenn der Workshop nicht gut wird?

Jedes Mal, wenn ich am Bäcker oder an der Post vorbeilaufe, lacht mich mein Aushang an. Und ich? Ich bin voller Vorfreude. Ich bin zwar aufgeregt, hege noch hier und da ein paar Selbstzweifel. Doch sie haben mich nicht mehr in der Hand. Ich kenne mich mittlerweile gut genug um zu wissen, dass ich auch das gut meistern werde und dass ich meinen Teilnehmerinnen einen großartigen Workshop bieten werde. Am 02. Januar werde ich bestens vorbereitet sein. Bisher habe ich immer alles geschafft. Ich bin gespannt, wie viele Teilnehmerinnen es letztendlich sein werden. Ich freue mich auf jede einzelne. Wie das Event im Endeffekt gelaufen ist, werde ich spätestens in meinem Jahresrückblick 2022 mit Dir teilen.

Der Aushang beim Bäcker. Aaaah!

Was 2021 sonst noch los war

  • Ich bin 35 geworden und zur Feier des Tages waren wir mal wieder schön essen. Dank Corona blieb das ja in letzter Zeit sonst eher aus.
  • Apropos Corona: Ich habe mir meine zwei Piekse abgeholt.
  • Dieses Jahr gab es gleich drei kleine Familienurlaube und der letzte endete mit der ersten Erkältung von unserer kleinen Maus
  • Unsave-the-date Karten versendet: Mein Mann und ich haben uns dazu entschlossen, unsere Hochzeitsfeier dieses Jahr coronabedingt abzusagen. Sie hätte an unserem ersten Hochzeitstag stattgefunden.
  • Ich habe meine Schwangerschaftskilos wieder runter 🙂
  • Schnipp schnapp – Haare ab! Von der blonden Langhaarmähne zum Bob mit meiner Naturhaarfarbe
  • Mein Mann und ich haben vor unserem Umzug eine Minimalismus Challenge gemacht und einige Dinge aussortiert. Fühlt sich gut an.
  • Ich habe auch auf meinem Blog etwas Neues ausprobiert: Es gibt 4 inspirierende Interviews mit tollen Frauen auf meinem Blog zu den Themen Souveränität, Gesundheit, Gelassenheit und Schönheit

Meine drei liebsten eigenen Blogartikel


Mein Jahr 2021 in Zahlen

Instagram: 191 Beiträge, 503 Abonnenten
Facebook Fanpage: 166 Abonnenten
E-Mail Liste: 61 Abonnenten
Blog-Artikel: 10
Meine Website: Im vergangenen Monat 298 Nutzer, 293 neue Nutzer, 381 Sitzungen (laut Google Analytics)


Mein Ausblick: Was wartet 2022 auf mich?

  • Nochmals auf der Bühne vom European Speaker Award stehen
  • 3 Monate Work & Travel: Ortsunabhängig arbeiten und die wunderschöne Toskana erkunden.
  • Da mein Mann ein paar Monate Elternzeit hat, werde ich dann mehr Zeit für Coachings und Workshops haben. Yes!
  • Meine Elternzeit geht im Herbst vorbei… mal sehen, wie es dann weitergeht!
  • Ich werde mein erstes Gruppenprogramm an den Start bringen. Mit einer kleinen Gruppe wundervoller Frauen werde ich praxisorientiert an ihrer (beruflichen) Erfüllung durch mehr Selbst-bewusstsein arbeiten. Interesse?
  • Mein Motto für 2022 lautet: Folge der Freude!